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geschrieben von Sapphire
übersetzt von Wishstone

Als ich ein Superheld wurde hatte ich ja eigentlich angenommen, dass es so sein wird wie Rockstar zu sein; nur dass ich nun zuschlagen darf, ohne das ich mir anhören muss ich sei eine Diva. Was ich jedoch nie im Leben gedacht hätte ist wie sehr es meinen rockigen Lebensstil beeinflussen würde.

Überleg’ doch mal selber. Die meisten Rockstars bereisen die Welt, halten Konzerte an allen möglichen Orten ab, leben in Hotelräumen und Tourbussen – Dies alles mit einer riesigen Menge von Assistenten und Leibwächtern. Aber wie sieht es dann aus, wenn man selber mehr einstecken kann als die Leibwächter selber? Einfach feueren will man die ja wegen einer granzen Reihe von Gründen nicht. Man kennt sie schon seit Jahren, mag sie und will ihnen auch Arbeit geben. Zudem sind sie ja auch ganz nützlich wenn sie einem einfach nur Störenfriede vom Leib halten. Aber sie werden genauso wie Du wissen, dass wenn es rund geht und zu einer Schlägerei kommt Du diejenige sein wirst die dazwischengeht und dann die Leibwächter beschützt. Weil Du das nun kannst. Und das ist für beide Seiten etwas komisch.

Dann sind da die Fans. Die einen denken ja es ist das Coolste überhaupt, dass Du ein Superheld bist. Und die wollen dann auch, dass Du Superheldenkrams bei Deinen Auftritten machst. Also so auf Ziele schiessen, Eisblöcke explodieren lassen oder mit Geisteskraft Löffel verbiegen. (Ganz im Ernst, das hat einer mal von mir sehen wollen. Dabei bin ich Telekinetisch gar nicht begabt!)

Die andere Seite der Fans findet es dann überhaubt nicht gut, dass man das Böse bekämpft. Die wollen dann nur, dass man Musik macht und brav seine Musikalben abliefert – Also nur keine Auszeit um Schurken zu verdreschen. Und, man, die lassen es Dich auch wissen!

Dann sind da noch die Typen die ich selber Anti-Fans nenne. Diejenigen, die vor Deinem Konzert protestieren, endlos lange Briefe schreiben und versuchen Petitionen auf die Beine zu stellen die Dich dazu bewegen sollen Dein Leben als Rockstar an den Nageln zu hängen damit Du nur noch ein Superheld bist und nichts anderes. Denn immerhin retest Du ja Menschenleben. Und deswegen solltest Du doch bitteschön jeden wachen Moment Deines Tages für das öffentliche Wohl opfern.

Das Problem das ich jedoch wohl am häufigsten habe ist “Konzert Camping”. Das sieht dann so aus: Ich bin berühmt. (Klaro.) Daher wissen jeder Oberschurke und Möchtegernschurke auch wer ich bin. Darüber hinaus wissen die dann auch wo ich mein nächstes Konzert gebe; ist ja auch überall bekannt. Verdammt, es gibt riesige Plakatwände auf denen steht wo ich bin! Und einige Oberschurken meinen dann, das sei eine Einladung dazu mich anzugreifen. Besonders wenn sie ihren eigenen Ruf etwas aufpolieren wollen. Mich hat doch tatsächlich einmal Talisman angegriffen, nur weil sie meinte wir würden zusammen auf einem Foto scharf ‘rüberkommen. Oder das eine Mal als Ogre sich zu meinem Umkleideraum vorgekämpft hatte. Stand dann nur da, sagte: “Hübsch.” Und wanderte wieder ab. Und ich kann euch gar nicht sagen wie oft Foxbat mich schon abgecampt hat.

Naja, das bingt mich dann auch auf die andere Art des verbrecherischen Konzert-Campens. Es kommt halt hin und wieder vor, dass ein Fan auch ein Superschurke ist. Die wissen dann ja schon, dass meine Leibwächter keine Gefahr für Sie sind und ich ihnen selber entgegentreten werde. Ich stehe dann da, bereit sie fertig zu machen und dann zücken die einfach ein Foto raus und bitten um ein Autogramm. Oder wollen eine Verabredung. (Foxbat hat beides zusammen versucht; glücklicherweise habe ich mir sein Autogrammbuch genau angesehen und dann darunter einen Ehevertrag gefunden. Ein Autogramm hat er an dem Tag nicht bekommen!)

Es ist frustrierend; zu wissen dass ich mindestens zwei oder drei Mal angegriffen werde wenn ich auf Tour bin. Natürlich bedeutet das ja auch, dass ich massig Superheldentraining become. Sicherlich wünschte ich mir manchmal, ich hätte eine geheime Identität. Wenn ich jedoch bedenke wie ich meine Kräfte entdeckt habe (komischerweise als eines meiner Konzerte angegriffen wurde), dann war Anonymität nie wirklich eine Option für mich.

Aber alles in allem bin ich recht froh, dass ich ein Superheld und ein Rockstar bin. Es ist auf jeden Fall nicht das was ich mir vorgestellt hätte was einmal aus mir werden würde!

Bis zum nächsten Mal!

“Für Gerechtigkeit, für Mode, für Rock'n'Roll!”





Quelle:
Champions Online


Kategorie: Spandex in the City

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