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im Gedenken an meine kleine Katze Kira, die am 19.07.2009, diese Welt leider verlassen hat.



Jessica Harris, 15 Jahre alt, lebte mit ihren Eltern, Margot und Richard, zusammen in Millennium City.

Richard arbeitete nach der Zerstörung (1992) Detroits, in einer Katzenfutterfabrik, namens Good-Cat-Food, also Vorkoster. Innerhalb von zwei Jahren hat Richard sich von einem einfachen primitiven Probierer hochgearbeitet zum Chefvorkoster.

Dieser Job, in dem Richard voll und ganz aufging, stellte die Beziehung zu seiner Frau auf eine harte Probe. Margot entfernte sich von ihm, welche Frau wollte schon einen Mann küssen dessen Atem nach Katzenfutter roch. Margot konnte den Geruch ihres Mannes nicht mehr ertragen und richtete sich ein eigenes Zimmer ein. Welches sie später mit sechs Katzen teilte.

Richard hat sichtlich Probleme dass sich seine Frau von ihm zurückzog. Doch was sollte er machen? Er liebte seinen Job, er hatte sich halt zum Chefvorkoster hochgearbeitet auch wenn er lieber darüber nachdenken möchte was er tun musste du was es ihn gekostet hat, aber er hat es geschafft er stand nun an der Spitze und das wollte er nicht einfach wieder aufgeben.

Irgendwann beschloss er, das er was unternehmen musst, er wollt ja nicht seine Ehe aufs Spiel setzten. Er überlegt was er tun sollte, dann fiel ihm sein alter Schuldfreund, Willy Watson, ein. Den Besten Erfinder den es in diesem Jahrzehnt gab. Er verabredete sich mit Willy direkt am gleichen Tag und fuhr nach Feierabend bei ihm vorbei. Dort sprachen sie über sein Atemgeruchsproblem und Willy hatte auch direkt eine Lösung parat, einen Atem-Geruchs-Neutralisator. Es funktioniert ähnlich wie ein Inhalator. Richard muss nur jeden Morgen 10 Minuten mit dem Atem-Geruchs-Neutralisator inhalieren und sein Katzenfutteratem bleibt für 20 Stunden rein.

1999 fusionierte die Fabrik, Good-Cat-Food, mit einer Katzenspielzeugfabrik, namens Happy-Cat-Play-Toys. Von da an brachte Richard seiner kleinen Tochter immer wieder, Katzenspielzeug und Katzenfutterprobensammeldosen mit. Liebevoll richtete er Jessica ein Zimmer ein, voll mit leuchtenden Kugeln, klirrenden Bällchen, Angeln mit kleinen Teddys, Kämme, Bürsten u.v.m., dazu kam ein Regal mit den raren Sammeldosen der Futterproben.

Anfang der 90er fing die Tierfutterfabrik an, Versuchkatzen bei sich unter zu bringen, an denen das Futter auf Nebenwirkungen und Verträglichkeit getestet werden sollte. Was sich als schwieriger als gedacht erwies, da sie nicht wusste wie sie die Katzen dazu bringen sollten das Futter zu fressen. Aus dieser Konsequenz heraus wurden Richard und anderen Probierer eingestellt, die anstelle der Katzen das Futter probierten. Die Katzen musste nun wieder verschwinden, Tierheim war ihnen zu teuer und aussetzen war illegal, so zwangen sie die Mitarbeiter dazu, jeweils eine Katze mit nach Hause zu nehmen. Richard bekam Cassy, ein wirklich schönes Tier nur dummerweise trächtig mit fünf Babys.

So dann musste Margots Zimmer vergrößert werden, denn für eine erwachsenen Katze und fünf Kitten war das Zimmer wahrlich zu klein, also wurde einfach in die hintere Wand eine Tür mit Katzenklappe und eine Voliere dran gebaut, so konnten die Katzen rein und raus, wie sie es wollten.

Zu Jessicas 5. Geburtstag bekam sie zwei Meerschweinchen geschenkt, Stubbsy und Pubbsy.

Stubbsy und Pubbsy hatten ein wundervolles Meerschweinchenleben, bis zu einem verheerenden Nachmittag im Mai zwei Jahre (2002) später. Ein freilaufendes Meerschweinchen verschaffte sich Zugang zu Pubbsy und Stubbsy, sie tollten des ganzen Nachmittag, Jessica, Margot und Richard freuten sich über diese willkommende Abwechslung, doch was niemand zu diesem Zeitpunkt wusste, das kleine freilaufende Meerschweinchen war mit der Schweinchenpest (nicht zu verwechselt mit der Schweinepest) infiziert. Die Gefahr wurde nicht gleich erkannt und so konnte Stubbsy und Pubbsy noch die Cassy und vier ihrer Kinder anstecken die nun ebenfalls an der Schweinchengrippe litten. Keiner überlebte diese Katastrophe, nur das kleinste, schüchternste Kätzchen, die Kira, erkrankte nicht und überlebte dieses Schreckensszenario.

Kira war die Kleinste aus dem ganzen Wurf, wurde von der Mutter direkt nach der Geburt verstoßen, so dass sie per Hand aufgezogen werden musste. Margot kümmerte sich rührend im die kleine Kira, sie durfte sogar bei ihr im Bett schlafen weil sie von ihren Geschwistern gemobbt wurde und sie sonst niemals zur Ruhe kam.

Es war schrecklich, Jessica mit ihren 7 Jahren konnte es nicht verstehen wo ihre Kätzchen hin waren und ihr beiden Schweinchen, ihr geliebten Kätzchen, alle tot. Margot war am Boden zerstört, nun blieb nur noch Kira, ihr ein und alles.

Doch Kira wollte nicht weiter bemuttert werden und begleitete von nun an Jessica in ihrem Alltag. Begleitete sie in die Schule, wartete vor der Schule in einem Busch auf sie, tollte mit ihr über Wiesen und Felder, wurde ihre beste Freundin.

Margot wurde sauer, eifersüchtig und schmiedete einen fürchterlichen Plan, die Katze musste weg. Sie ging zu einer befreundeten Jung-Hexe, namens Mandagora, recht talentiert im Mischen von Tränken doch relativ ungeschickt im Umgang von Zaubersprüchen.

Margot sprach mit Mandagora über ihr Problem. Sie schlug ihr verschiedene Tränke vor, einen Amnesie Trank, einen Schnellalterung Trank, doch nichts war Margot recht, so wollte diese undankbar Katze sofort los werden, jetzt gleich und auf der Stelle. Mandagora rückte nicht gleich raus mit der Sprache, doch sie hatte vor kurzen einen Spruch gelernt, bei dem sie einen Gegenstand verschwinden lassen kann, doch 1. wusste sie nicht wo die Dinge hin verschwinden, 2. hatte sie das noch nie mit einem lebenden Wesen gemacht und 3. ist ihr der Spruch erst zwei mal Unfallfrei gelungen.

Genau das ist das was Margot wollte, Kira musste weg, egal wohin. Sie sprach stundenlang auf Mandagora ein, bis sie irgendwann nachgab. Sie wollte noch etwas üben, es mit Kleintieren wie Regenwürmern und dann noch mit einer Maus probieren.

Zwei Wochen vergingen. Jessica ging in die Schule, Richard zur Arbeit und Margot log beide an und sagte sie wolle mit Kira zum Tierarzt gehen. Ihr teuflischer Plan sollte heute in Erfüllung gehen, sie machte sich auf den Weg zu der Jung-Hexe.

Mandagora war sich nicht sicher, ob die ganze Sache nicht vielleicht doch ein Fehler war, denn trotz allen Übens wusste sie immer noch nicht was mit den Gegenständen passiert und wo sie hin verschwinden. Sie war bereits die halbe Nacht damit beschäftigt das Ritual vorzubereiten. Margot traf ein, mit der Katze im Körbchen.

Ein Raum wurde mit Kerzen ausgeleuchtet, Räucherstäbchen brannten, ein magisches Zeichen wurde mit Asche auf den Boden gestreut, Kira wurde in ihrem Körbchen in die Mitte des Raumes gestellt. Mandagora setzte sich vor den Katzenkorb und begann Worte zu sprechen die niemand sonst verstand. Etwa 30 Minuten vergingen, dann gab es einen Lichtblitz und der Katzenkorb wirbelte in die Luft und viel mit einem lauten Knall wieder zu Boden und Mandagora sank geschwächt in sich zusammen

Margot stand die ganze Zeit gespannt hinter Mandagora und hoffte das alles so funktioniert wie sie es geplant hatte, sie würde wieder glücklich werden wenn dieses undankbare Vieh endlich weg wäre. Margot ging zu dem Korb, der nun auf dem Kopf lag und warf vorsichtig einen Blick in sein Inneres und zu ihrer Freude stellte sie fest dass die Katze verschwunden war.

Zur selben Zeit ereignete sich in Jessicas Schule folgendes:
Es klingelte zu großen Pause und alle strömten auf den Schulhof, nur Jessica nicht, sie bliebt im Klassenzimmer sitzen und lass noch in ihrem Buch. Dann plötzlich ein Lichtblitz durchfuhr das kleine Mädchen, es wurde gerüttelt und geschüttelt, dann war alles still. Sie öffnete die Augen und wirkte als wäre sie nicht bei sich. Nach der Pause wurde sie von einer Lehrerin gefunden und von der Schulschwester nach Hause gefahren.

Margot war bereits wieder zu Hause und nahm ihre Tochter in Empfang, geschockt nimmt sie Jessica auf dem Arm um sie in ihr Bett zu tragen. Besorgt kümmert sie sich nun die nächsten Tage um ihre Tochter und hatte Kira schon fast vergessen. Nach drei Tagen geht es Jessica wieder besser und sie fragt natürlich nach ihrer Katze, da fiel es Margot wieder ein, was sie angerichtet hat. Sie sprach ruhig und sachlich zu ihrer Tochter, das Kira weggelaufen wäre, doch das glaubte Jessica nicht, seit einem Jahr konnte sie keinen Schritt ihre Katze tun und dann soll sie einfach weglaufen sein, dass konnte sie sich nicht vorstellen.

Die Jahre vergingen, doch Jessica konnte Kira nicht vergessen, sie träumte jede Nacht von ihrer geliebten Katze. Doch mit der Zeit wurden die Träume realistischer. In der Nacht zu ihrem 12. Geburtstag wurde aus dem Traum Wirklichkeit. Jessica erwachte um Punkt Mitternacht und merkte wie sie sich langsam von einem Mädchen in ein Katzenwesen verwandelte. In ihr kamen Instinkte und Fähigkeiten einer Katze auf. Doch sie bekam nicht nur die Fähigkeiten einer Katze sondern auch die Erinnerung ihrer Katze Kira und erfuhr dadurch was ihre Mutter getan hatte.

Die nächsten drei Jahre hat sie damit verbracht ihre Fähigkeiten in den Griff zu bekommen. Mit 15 verlässt sie die Schule und ihr Elternhaus, sie konnte nicht länger mit so einer Frau zusammen leben, sie beschließt ein Super-Held zu sein, schloss sich der Supergruppe H.E.L.D. an und kämpft nun an der Seite anderer H.E.L.D.en für da Gute in dieser Welt.

Kategorie: Champions Online Universum, Community HQ, Einzel-Spieler, Bibbi

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