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Charakterprofil

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Name: Celestar
Identität: Lonnie Lawrence
Rasse: Mensch
Einsatzgebiet: Kanada Wildniss
Kräfte: Energie
Kategorie: Held



Geschichte


Celestar hat ein langes und schwieriges Leben hinter sich. Dank der Natur seiner Energie-Kräfte ist er einer der am ältesten heute lebenden Superhelden. Auf Grund einer Tragödie in der Anfangszeit seiner Superhelden-Karriere leidet Celestar auch an den klassischen Schuldgefühlen eines Überlebenden.

Er wurde in den frühen 1960ern ein Superheld, als er, ein junger Physikstudent in Kanada mit Namen Lonnie Lawrence, von Angesicht zu Angesicht der Verköperung Kanadas gegenüberstand, dem mächtigsten aller Geister des Nordens. Dieser spürte seine schlafenden Mutantenkräfte und bot ihm an, seine Kräfte zu erwecken, wenn er dafür das uralte Böse mit Namen Kigatilik bekämpfen würde.

Lonnie stimmte zu, ohne auch nur einen zweiten Gedanken darauf zu verschwenden. Natürlich wollte er ein Held sein und große Taten vollbringen! Natürlich wollte er die Welt bereisen und Leben retten. Das war weit aufregender, als für Prüfungen zu lernen.

Der Geist erweckte in ihm die Kräfte der Sterne. Seine schlafenden Energie-Kräfte loderten um ihn herum auf. Er konnte Energiebündel aus kosmischer Strahlung ausstoßen, sich schneller als das Licht teleportieren und fast jeder Art von Schaden widerstehen.

Der Geist brachte ihn mit drei anderen Superhelden zusammen: Timberline, [[Bonne Vivia}}n und Kivioq. Zusammen wurden sie als die Mächtigen Kanadier bekannt. Sie kämpften gegen die Schergen Kigatiliks und gegen die meisten anderen bekannten kanadischen Schurken. Bei einem endgültigen, schicksalhaften Kräftemessen mit Kigatilik gelang es ihnen, das uralte Böse im Grabmal einzusperren, einem eisigen Gefängnis von so großer Kälte, dass nicht einmal Kigatilik daraus entkommen konnte. Das Preis war jedoch sehr hoch: von allen Mächtigen Kanadiern entkam nur Celestar dem Grabmal. Die anderen wurden in dem Gefängnis eingefroren.

In den folgenden Jahren wurde Celestar von Schuldgefühlen zerfressen. Warum war er entkommen, wo seine Freunde es nicht geschafft hatten? Und wie konnte er es zulassen, dass sie in dem Gefängnis gefangen blieben? Er versuchte, sie zu befreien. Er versuchte, mit der Verköperung Kanadas zu reden, aber der Geist sagte ihm, dass ihre Befreiung Kigatilik erneut auf die Welt loslassen würde und das würde er nicht zulassen. Er konsultierte Magier und Superhelden, aber niemand konnte ihm helfen, seine Freunde zu befreien.

In seiner Frustration zog er sich zurück und wurde feindselig. Die Medien, irritiert von seiner Haltung, begannen, seine Rolle beim Verschwinden seiner Kameraden in Frage zu stellen. Sie fragten sich, ob er die anderen Mächtigen Kanadier vielleicht selbst getötet hatte. Frustriert und ausgebrannt verließ Celestar die Erde und zog zu den Sternen.

Niemand weiss genau, was in den Jahren geschah, in denen er durch den Kosmos wanderte. Man weiss nur, dass er letztendlich in den 1980ern als gewandelter Mensch auf die Erde zurück kam und sich in der Nähe von Detroit niederließ. Er begann ein neues Leben. Er verliebte sich und gründete eine Familie. Er begann auch, Physik an einer örtlichen Hochschule zu unterrichten. In seinem Leben ging es nicht mehr um Superhelden, auch wenn er weiter im Kampf gegen das Verbrechen half. Er war bodenständig wie nie zuvor. Leider gingen seine Schwierigkeiten mit der Presse weiter. Wütend über seine Einmischung in jüngste kriminelle Machenschaften, brachte ein Syndikats-Boss die örtliche Presse dazu, Celestar in Artikeln als 'anti-amerikanisch' zu bezeichnen. Das führte zu einer riesigen öffentlichen Protestwelle gegen Celestar und er war in Detroit nicht mehr willkommen.

Das ging leider gewaltig nach hinten los. Hätte Detroit Celestar um Hilfe gebeten, hätte die Schlacht um Detroit vielleicht einen ganz anderen Ausgang genommen. So aber war niemand in der Lage, Dr. Destroyer zu widerstehen, als er angriff. Celestar hätte eine deutlich besser Chance gehabt und hätte den Kampf schon zu Anfang leicht wenden können. Stattdessen griff er erst spät in den Kampf ein und gab sich tagelang danach die größte Mühe, die Stadt zu retten.

Celestar überanstrengte sich bei Weitem nach der Schlacht um Detroit. Er entwickelte einen heftigen Fall von PTSB. Innerhalb eines Jahres hatte er einen Nervenzusammenbruch und wurde stationär behandelt.

Celestar brauchte Jahre harter Arbeit, um wieder auf die Beine zu kommen. Wie Mayte Sanchez hat er offen über den psychologischen Schaden gesprochen, den das Superhelden-Dasein anrichten kann, und über die Notwendigkeit einer Therapie für die Heilung. Er konnte sowohl seine Tätigkeit als Lehrer als auch als Superheld wieder aufnehmen und ist wieder einer der bekanntesten kanadischen Superhelden geworden.


über Celestar


Celestar ist ein Held, durch und durch. Manchmal treiben ihn seine Schuldgefühle zur Überanstrengung; der tragische Verlust seiner Teamkameraden lässt ihn einen ständigen Wunsch verspüren, sich zu beweisen und wieder gut zu machen, dass er sie nicht befreien konnte. Vor kurzem hat er erfahren, dass seine Teamgefährten in Wirklichkeit nicht in Stasis eingefroren sind, sondern die Qualen einer eisigen Hölle erdulden müssen. Sein Verzweifelung, sein Wunsch, sie zu befreien, hat beinahe epische Proportionen angenommen. Insbesondere nun da Kigatilik wieder auf freiem Fuß ist, fühlt er den Verlust seiner Teamgefährten umso bitterer. Ihr Opfer war umsonst, wenn Kigatilik frei ist.





Quelle:
Champions Online
Übersetzung:
Flowergnome



Kategorie: Kontakte & andere Personen, Helden-Profile

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